Pädagogischer Tag 2021: Wenn Lehrer*innen lernen!

Die Digitalisierung in den Schulen war berechtigterweise bestimmendes Thema der vergangenen eineinhalb Jahre. Auch an der CES hat sich pandemiebedingt viel getan: die Umstellung auf Online- und Hybridunterricht hat gefordert, neue Pfade des Lehrens zu gehen. Um diese positiven Entwicklungen auch in die Zukunft zu tragen, haben wir als Kollegium entschieden, uns während des diesjährigen pädagogischen Tages der Digitalisierung und dem Digitalen Lernen zu widmen.

Er begann mit der Vorstellung der Software „Nextcloud“ durch unseren geschätzten Kollegen Herrn Dr. Middendorf. Ihr Einsatz würde allen Kolleg*innen die datengeschützte Dateiablage auf hauseigenen Servern erlauben. Hervorzuheben ist auch der gemeinsame Zugriff auf Daten sowie die integrierten Kommunikationstools, die das kollaborative Arbeiten vereinfachen.

Im Anschluss boten drei Zeitfenster Gelegenheit, in Workshops verschiedenste Facetten der digitalen Lernwelt kennenzulernen. Das Erstellen von Lernvideos mit „Explain Everything“ oder von „Learning Snacks“, die Transformation handgeschriebener Tafelbilder in für Schüler*innen zugängliche Dateiformate mit der Plattform „Slack“, die Verwendung von „GoodNotes“ als digitale Tafel oder der kreative Einsatz verschiedener Tools auf der Lernplattform „Moodle“ stießen auf reges Interesse.

Inwiefern sich digitale Didaktik von der herkömmlichen unterscheidet und welche veränderten Anforderungen sie an Lehrende und Lernende stellt, vermittelte ein Vortrag unseres Kollegen Herrn Mayer.

Aber auch Basic-Kurse zum Hardware-Handling im Klassenzimmer, ein iPad-Grundlagenworkshop, die Vermittlung von Surface-Bedienungshilfen oder das Handling von QR-Codes hielten nützliche Detailinformationen bereit und waren gut besucht.

Neben dem fachlichen Input ist der soziale Aspekt des Tages hervorzuheben: wenn auch aufgrund der Einhaltung der AHA-Regeln nicht ganz wie früher, war doch spürbar, dass dieser Tag im direkten Austausch mit dem Kolleg*innen von vielen als wohltuendes Stück Normalität empfunden wurde. Das gemeinsame Mittagessen und die Gespräche in den Kaffeepausen boten dafür den Rahmen – danke dafür an das Organisationsteam!