Verkehrssicherheitstage „No Game, sicher fahren – sicher leben“

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Im Rahmen der Landeskampagne „No Game, sicher fahren – sicher leben“ nahmen am 5. und 6. Oktober alle Schüler*innen der Carl-Benz-Schule und der Carl-Engler-Schule an den Verkehrssicherheitstagen auf dem gemeinsamen Schulgelände teil.

Der Veranstaltungsauftakt fand in Gegenwart von Bürgermeister Martin Lenz, Regierungspräsidentin Silvia Felder, Polizeipräsidentin Caren Denner, Schulleiterin der CES, Nella Zimmer, Schulleiter der CBS, Josef Nissl, den Präventionslehrkräften und weiteren geladenen Gästen im gemeinsamen Foyer der Schulen statt. Verschiedene Talkrunden mit wechselnden Teilnehmer*innen, die von Herrn Martin Wacker kurzweilig moderiert wurden, vermittelten den Zuhörer*innen lebendig die vielfältigen Perspektiven auf das Thema Verkehrssicherheit.

Im Anschluss zeigten in Kooperation mit dem Polizeipräsidium Karlsruhe, Abteilung Prävention, Partner wie die Unfallkasse Baden-Württemberg, das Deutsche Rote Kreuz, die Landesverkehrswacht, der Deutsche Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein (DEKRA), die AOK oder der ADAC den jungen Besucher*innen Gefahrenaspekte im Verkehr auf.

Einen einfachen Parcours mit Simulationsbrillen (Rausch, Drogen, Schläfrigkeit) bewältigen? Vorausschauend mit E-Roller-, Fahrrad- oder Auto-Simulator fahren und die eigene Reaktionsfähigkeit ausloten? Oder im Überschlagsimulator die Kräfte spüren, die im Ernstfall auf den menschlichen Körper einwirken? Allein diese drei der insgesamt zwölf Stationen regten bei vielen Teilnehmer*innen eine Reflexion des eigenen Verkehrsverhaltens an. Einblicke in ihre Arbeit gewährten zudem Rettungssanitäter des DRK oder Mitarbeiter des Ingenieurbüros Struck, das unter anderem Kfz-Schadengutachten erstellt.

Prävention durch Abschreckung war das Stichwort bei einem ausgestellten Audi-Wrack der bayrischen Polizei: es handelt sich um ein Unfall-Fahrzeug, das bei einem illegalen Wettrennen frontal gegen ein entgegengekommenes Fahrzeug geprallt ist. Während die beiden Raser lebend davon kamen, verstarb der am Rennen unbeteiligte Mann, sein damals zehnjähriger Sohn überlebte schwerverletzt. Das Fallbeispiel verfehlte seine Wirkung nicht.

Das Programm überzeugte, weil es inhaltlich auf die Lebenswirklichkeit der jungen Erwachsenen abgestimmt war und relevante Themen praxisnah aufgegriffen hat.

Positiv bewertet wurden außerdem die beiden Food-Trucks vor Ort: ob Burger oder Currys – das Angebot wurde gerne genossen.

Für die Mühe der Organisation und Realisation dieser beiden aufschlussreichen Präventionstage wollen wir uns bei allen an der Umsetzung Beteiligten und besonders bei Herrn Jürgen Ell vom Referat Prävention der Karlsruher Polizei ganz herzlich bedanken!